Unsere Philosophie ist es, durch Kompetenz, Zuverlässigkeit und Professionalität zu überzeugen.
Wolfgang Volz, Geschäftsführer

Soziales Engagement

 
Als zukunftsorientiertes Unternehmen sind wir uns auch unserer sozialen Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund unterstützen wir regionale sowie internationale Hilfsprojekte.
 

Kinderhospiz St. Nikolaus

Die Situation von Familien, in denen unheilbar und lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche leben, ist häufig von enormer Anspannung, Ängsten, Konflikten, offenen Fragen, Entscheidungen und organisatorischen Problemen geprägt. Private und berufliche Ziele müssen umgeworfen werden, das Leben und Lebensgefühl aller Beteiligten verändern sich umfassend. Die Betreuung ihrer erkrankten Kinder bringt die Eltern oft an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit, denn sie sind für ihre Kinder Tag und Nacht im Einsatz. Viele dieser Krankheitsbilder erstrecken sich über einen sehr langen Zeitraum. Häufig verlieren die erkrankten Kinder dabei nach und nach ihre bislang erlernten Fähigkeiten. Das bedeutet immer wieder „kleine Abschiede“ nehmen zu müssen – für die erkrankten Kinder, aber auch für die Familien und das soziale Umfeld. Der Alltag orientiert sich an der Erkrankung und den Bedürfnissen des betroffenen Kindes, Geschwister erfahren dadurch oftmals weniger Fürsorge und geraten in Gefahr psychosomatische Symptome zu entwickeln, Partnerschaften werden schwer belastet, nicht selten zerbrechen Ehen an der Situation. Um diesen Familien ein zweites Zuhause und einen Ort zum Kraft tanken zu geben, wurde im März 2007 das Kinderhospiz St. Nikolaus eröffnet.

Herzenssache e.V.

Herzenssache e.V. – das ist die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank. Der Verein fördert die materielle und ideelle Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und humanitärer Hilfsprojekte mit einem Bezug zu Kindern, Jugendlichen und Familien vor allem in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland und nur in begründeten Ausnahmefällen auch im übrigen Deutschland und in der Welt. Herzenssache steht unter der Schirmherrschaft von Hartmut Engler. Gemeinsam mit seiner Band PUR macht sich der erfolgreiche Sänger für Kinder und Jugendliche im Südwesten stark.

Uni hilft

Leukämie ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems im Knochenmark. Jährlich erkranken ca. 12.000 Menschen in Deutschland daran, darunter ca. 600 Kinder. Im Falle einer Leukämie werden die weißen Blutzellen des Menschen zu aggressiven Krebszellen, verdrängen nach und nach die restlichen Blutzellen und stellen somit eine tödliche Bedrohung für die Erkrankten dar. Für Patienten mit dieser Krankheit ist eine Stammzellenspende in den meisten Fällen die einzige Überlebensmöglichkeit, denn die gespendeten Stammzellen besitzen die besondere Fähigkeit, alle Zellen des Bluts auszubilden und können somit die kranken Zellen der Patienten ersetzen. So kann der Krebs oft vollständig besiegt werden. Das Ziel der Aktion „Uni hilft“ ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen, die bereit sind, Stammzellen für an Leukämie erkrankte Menschen zu spenden. Da nicht jeder Mensch für einen anderen als Spender in Frage kommt, muss zuvor eine sogenannte Gewebetypisierung durchgeführt werden. Diese beinhaltet die Abnahme von wenigen Millilitern Blut, aus denen dann im Labor die DNA der weißen Blutkörperchen isoliert und auf die individuelle Zusammensetzung bestimmter Gengruppen getestet wird. Diese Gengruppen müssen bei Spender und Empfänger identisch sein, um gefährliche Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. Die Ergebnisse der Gewebetypisierung jedes Einzelnen werden in einer globalen Datenbank vermerkt, sodass für jeden Patienten weltweit ein passender Spender gesucht werden kann.

Förderkreis Ulm

Die Projekte, mit denen der Förderkreis die Patienten und die Universitätsklinik Ulm unterstützt, sind ebenso zahlreich wie vielfältig. Dazu gehören unter anderem die Hilfe bei Behördengängen, Geschwisterbetreuung, der Bau der Sternschnuppe (Tagesklinik), die Neugestaltung des Spielplatzes oder Gespräche mit betroffenen Eltern. Der Förderkreis unterhält Wohnungen, die den Familien betroffener Kinder während ihres Aufenthalts in der Klinik zur Verfügung gestellt werden und bietet Erholungsmöglichkeiten im Allgäu für die Zeit nach der Therapie. Die Mitarbeiter des Förderkreises organisieren Veranstaltungen für die Patienten und ihre Familien. Und nicht zuletzt unterstützt der Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder die Patienten und die Klinik auch in großem Maße finanziell durch den Kauf von Büchern oder Spielsachen für die Stationen, die Beschaffung von medizinischen Geräten, die Unterstützung bei der Einrichtung neuer Stellen oder durch Spenden zugunsten der Leukämieforschung. Durch unermüdlichen Einsatz, unbeirrbares Engagement und unerschöpflichen Ideenreichtum schaffen es die Mitarbeiter des Förderkreises  immer wieder, neue Projekte zu starten und sie erfolgreich durchzuführen.

Humedica

humedica-Ärzte leisten schnelle medizinische Hilfe in Krisengebieten weltweit. Vorgesehen sind neben Katastropheneinsätzen von Notärzten und Rettungssanitätern, die möglichst innerhalb von 24 Stunden auf Ereignisse reagieren, auch langfristig geplante Projekte wie Reihenuntersuchungen und Krankenhausunterstützung in chronisch unterversorgten Gebieten durch Allgemein-, Zahn-, Frauen- und Kinderärzte, Pflegepersonal und Physiotherapeuten.

Wir unterstützen aktuell die Arbeit von humedica auf den Philippinen. Angesichts der Schwere der Zerstörung durch den Taifun Haiyan haben die Helfer viele Knochenbrüchen, Platz- und Schnittwunden sowie Kopfverletzungen zu versorgen. Die Verletzten müssen schnell behandelt werden, um Komplikationen und Infektionen zu vermeiden. Längerfristig brauchen die Menschen sichere und hygienische Unterbringungen, denn durch überfüllte und verschmutzte Unterkünfte steigt das Risiko von Krankheitsausbrüchen. Die Menschen haben Traumatisches erlebt, so dass auch der Bedarf an psychologischer Hilfe groß sein wird.

Hospiz Ulm – Ambulantes Kinder- und Jugendhospiz

Es ist eines der schwersten Schicksale überhaupt, wenn Kinder aus ihren Familien gerissen werden. Physische, psychische, emotionale und finanzielle Lasten können Betroffene an ihre Grenzen bringen. Das Hospiz Ulm unterstützt auf Wunsch betroffene Familien. In der Regel liegt das Haupt-Augenmerk der ausgebildeten Kinder- und Jugendhospiz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter nicht auf dem sterbenden Kind, denn es wird meist von den Eltern selbst betreut. Die Aufgabe des Hospiz Ulm ist hier vornehmlich, dem betroffenen Umfeld Hilfe und Zuwendung zu geben. Eltern, Geschwisterkinder, Großeltern, der Freund oder die Freundin des Kindes müssen mit der Situation umgehen und trotzdem (weiter-)leben. Hospiz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind Stütze und Ratgeber, Ankerpunkt und Ansprechpartner. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst setzt auch dann ein, wenn eine enge Bezugsperson stirbt und ein Kind Trauer bewältigen muss.