Zeiterfassung und Zutrittskontrolle in der Pharmaindustrie
Zeiterfassung, BDE und Zutrittskontrolle – nach Branche.
Die Pharmaindustrie zählt zu den sensibelsten Branchen. Forschung, Entwicklung und Produktion arbeiten mit hochregulierten Prozessen, wertvollem Know-how und strengen Sicherheitsanforderungen.
Arbeitszeiten, Zutritte und Bewegungen müssen deshalb lückenlos dokumentiert werden. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass nur berechtigte Personen Zugang zu Laboren, Produktionsbereichen und sensiblen Entwicklungszonen erhalten.
Typische Herausforderungen in der Pharmaindustrie
Im Arbeitsalltag ergeben sich mehrere zentrale Anforderungen:
Diese Anforderungen erfordern durchgängige und kontrollierte Prozesse.
Wie Unternehmen diese Anforderungen in der Praxis lösen
Arbeitszeiten, Zutritte und Tätigkeiten werden zentral erfasst und miteinander verknüpft. Prozesse folgen klar definierten Sicherheits- und Organisationsregeln.
So entstehen:
Zutrittskontrolle in Laboren und Entwicklungsbereichen
Forschungs- und Entwicklungsbereiche dürfen nur von autorisierten Mitarbeitenden betreten werden.
Zugriffsrechte werden klar geregelt und individuell vergeben. Dadurch wird sichergestellt, dass nur qualifizierte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen erhalten.
Reinräume und kontrollierte Zugänge
In vielen Bereichen erfolgt der Zutritt über Schleusen mit definierten Abläufen, etwa zum Wechsel von Schutzkleidung.
Diese Zugänge müssen gesteuert und nachvollziehbar dokumentiert werden, um regulatorische Anforderungen einzuhalten.
Schutz vor unbefugtem Zugriff und Sabotage
Neben dem Schutz von Daten und Prozessen spielt auch der physische Schutz eine Rolle. Produktionsanlagen und Labore müssen gegen unbefugten Zugriff abgesichert sein.
Zutrittskontrolle ermöglicht es, Bewegungen im Unternehmen klar nachzuvollziehen und Risiken zu reduzieren.
Schichtbetrieb und Rufbereitschaften
Produktionsbereiche arbeiten häufig im Schichtbetrieb, während in Laboren und Anlagen regelmäßige Kontrollen notwendig sind.
Zusätzlich entstehen Rufbereitschaften und kurzfristige Einsätze.
Arbeitszeiten müssen dabei eindeutig erfasst und Schichten sowie Einsätzen zugeordnet werden.
Dokumentation und Nachvollziehbarkeit
In der Pharmaindustrie ist die lückenlose Dokumentation entscheidend. Es muss jederzeit nachvollziehbar sein:
Diese Transparenz ist Grundlage für Qualität, Sicherheit und regulatorische Anforderungen.
Anwesenheit und Evakuierungssituationen
Im Notfall ist es entscheidend zu wissen, wie viele Personen sich im Gebäude oder in bestimmten Bereichen befinden.
Eine strukturierte Erfassung unterstützt dabei, Evakuierungen sicher zu steuern und Risiken zu minimieren.
Organisation und Nachweispflichten
Arbeitszeiten und Zugriffe müssen vollständig dokumentiert werden. Änderungen und Berechtigungen müssen jederzeit nachvollziehbar bleiben.
Dies ist eine wichtige Grundlage für interne Sicherheitskonzepte sowie externe Audits und Prüfungen.
Einordnung der Lösung
In der Praxis werden Zeiterfassung und Zutrittskontrolle in der Pharmaindustrie eng miteinander verknüpft. Arbeitszeiten, Zutrittsrechte und Bewegungsdaten greifen ineinander und werden zentral verwaltet.










































