„Unternehmen im Dialog“ zu Gast bei digital ZEIT

05.02.2026

26. Veranstaltung setzt starkes Zeichen für Innovation und Sicherheit

Der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm setzte seine erfolgreiche Reihe „Unternehmen im Dialog“ am vergangenen Donnerstag fort.

Gastgeber der Region war die digital ZEIT GmbH. Die ausgebuchte Veranstaltung durfte neben Teilnehmenden aus regionalen Unternehmen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Städte Ulm und Neu-Ulm auch die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger begrüßen.

“Es ist mir eine große Freude, Sie heute in unserem Haus begrüßen zu dürfen und den wertvollen Rahmen für den gemeinsamen Austausch zu eröffnen”, freute sich Wolfgang Volz, Geschäftsführer der digital ZEIT GmbH und bedankte sich für das rege Interesse an der Veranstaltung sowie die Organisation von Frau Sautter vom Stadtentwicklungsverband. “Lassen Sie uns diesen Abend nutzen, um neue Kontakte zu knüpften, voneinander zu lernen und unsere Region zu gestalten”, meinte Volz und übergab das Wort an Katrin Albsteiger.

Austausch und Dialog zwischen Unternehmen und Politik ist wichtig

“Es freut mich sehr, dass Sie sich heute die Zeit für diesen gemeinsamen Abend nehmen”, begrüßte Katrin Albsteiger die Anwesenden und übermittelte Grüße vom Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher. “Dass wir hier sein dürfen, ist eine besondere Sache, denn das gibt Einblick in die Investitionskraft unserer Region. Ich bin immer sehr überrascht, was hier geleistet wird.” Albsteiger betonte auch, wie wichtig der Austausch und Dialog zwischen Unternehmen und Politik sei, gerade in so einem niederschwelligen Austausch wie bei dieser Veranstaltung. “Die digitale Transformation betrifft uns alle, sowohl unternehmerisch als auch verwaltungstechnisch”, betonte sie. Sicherheit, intelligente Systeme, Automatisierung und KI begleiten uns in ganz besonderer Weise. “Die Art, wie wir damit umgehen, wird darüber entscheiden, ob wir wettbewerbsfähig sein und in der Zukunft auch bleiben werden.”

digital ZEIT steht seit über 40 Jahren für Digitalisierung made in Germany

Wolfgang Volz stellte nach einer kurze Firmenvorstellung von digital ZEIT und der 40-jährigen Erfahrung in der Software-Programmierung die Entwicklung des Unternehmens vor. Neben der Zeiterfassung, Betriebsdatenerfassung und Zutrittskontrolle unter dem Namen AVERO® ist das Unternehmen auch Anbieter für die passende Hardware. Seit 1989 gibt es eigene Zeiterfassungsterminals, die in der Region produziert werden. Das Produktportfolio rund um die Kernprodukte und die inzwischen webbasierte Zeiterfassung ist im Laufe der Jahre enorm gewachsen und reicht von einem automatisierten Workflow, Kantinendatenerfassung, der elektronischen Krankmeldung (eAU), der Personaleinsatzplanung bis hin zum Fertigungsleitstand. Die relevanten Schnittstellen für die Datenweitergabe an Lohnabrechnungs-Software sind selbstverständlich gegeben.
Vom konventionellen Schlüssel zur intelligenten Zutrittskontrolle
Die Zutrittskontrolle hat in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs erfahren. Darauf ging Maximilian Denzel in seinem Impulsvortrag ausführlich ein. Neben der früheren Mechanik und einem Schließplan mit kurzer Halbwertszeit stehen heute moderne Zutrittsanlagen im Fokus und sind Teil des Gebäudemanagements. „Es muss heute geregelt werden, wer darf wann wohin und aus welchem Grund“, so Denzel. Er ging dann auf die unterschiedlichen Komponenten ebenso ein, wie auf die Lösungen von online und offline Zutrittsmöglichkeiten. Auch die Videoüberwachung wird zukünftig eine noch größere Rolle spielen.

Cyber-Sicherheit beginnt beim Anwender vor dem PC nicht in der Firewall

Für den kurzfristig krankheitsbedingten Ausfall des Programmpunktes “Von der Kamera zur KI: Wie intelligente Videoüberwachung Sicherheit definiert” von Alexander Schneider, Motorola Solutions, konnte Thomas Mayer, Kriminalhauptkommissar und stellvertretender Leiter des Kommissariats 11/Cybercrime gewonnen werden. Sein Appell: Prävention und die Sensibilisierung der Mitarbeitenden sind die wirksamsten Mittel, um Unternehmen vor der „dunklen Seite der Macht“ zu schützen. “Cyberkriminalität ist heute organisierte, weltweit umspannende Kriminalität von höchster Professionalität und von höchster Effizienz. Dahinter stehen Kartelle und organisierte Banden, die Callcenter betreiben wie ein guter Mittelständer”, erklärt Mayer. Der geschätzte Schaden für Deutschland lag im Jahr 2024 laut BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) bei 180 Milliarden Euro. Mayer zeigte gebräuchliche Fallstricke, wie Mitarbeiter in Unternehmen sensibilisiert werden können, z.B. bei Rechnungs-Emails mit veränderten Kontodaten.

Ein starker Abend für die Region

Nach den Vorträgen blieb bei einem leckeren Fingerfood-Büffet ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch – ein wichtiger Bestandteil der Reihe „Unternehmen im Dialog“. Die digital ZEIT GmbH freut sich, mit dieser Veranstaltung einen Beitrag zur regionalen Vernetzung geleistet zu haben.

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